Ein Steckling ist ein abgeschnittener Pflanzenteil, der eine genetisch identische Kopie – einen – der Mutterpflanze ergibt. Die Wurzeln, die sich am Steckling bilden, nennt man , da sie nicht aus der primären Wurzel entstehen.
Das wichtigste Pflanzenhormon für die Wurzelbildung ist . Die Konzentration dieses Hormons ist in am höchsten, weshalb Kopfstecklinge besser bewurzeln. Nach dem Schnitt bildet sich zunächst – ein undifferenziertes Wundgewebe.
Der Schnitt sollte in einem °-Winkel erfolgen, direkt unterhalb eines (Blattknoten). Wichtig: Der Steckling muss sofort ins Wasser, um eine zu verhindern.
Die Luftfeuchtigkeit sollte bei % liegen. Dafür verwendet man eine durchsichtige Abdeckung, den sogenannten . Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die .
Eine wichtige Studie (Caplan 2018) zeigte: Das Einkürzen der senkt die Bewurzelungsrate von 71% auf 53%. Das Bewurzelungshormon IBA ist notwendig – in Aeroponik erreichte man auch ohne Hormon 100% Erfolg.